Herzhaft

Glutenfreier Flammkuchen mit Federweißer

*Werbung. Wir versuchen immer den Sommer so lange wie möglich festzuhalten, doch ich glaube jetzt brauchen wir uns nichts mehr vor zu machen, der Herbst hat uns endgültig eingeholt.
Und was bringt er mit sich?
Nicht nur bunt gefärbte Blätter an den Bäumen und kühlere Temperaturen, sondern auch verschiedenste Obst – und Gemüsesorten.

Im Sommer denke ich immer er ist definitiv meine liebste Jahreszeit, mit all seinen frischen Beeren, erfrischendem Eis und unzähligen Obstkuchen, doch jetzt wo es Herbst ist, stelle ich fest, ich liebe den Herbst genauso sehr!
Endlich ist die Zeit reif für Kürbis, Birnenkuchen, Pflaumen, Äpfel gemütliche Nachmittage auf dem Sofa mit einer Tasse heißem Tee oder Schokolade. Und nicht zu vergessen sind die Trauben, die jetzt überall reifen!
Und das bringt mich zu meinem heutigen Rezept: Flammkuchen mit Federweißer.

Als ich mal drei Jahre in Freiburg, direkt am Kaiserstuhl zwischen den Weinbergen, gewohnt habe, gab es ab September an jeder Ecke Federweißen. Und dazu? Flammkuchen natürlich!
Doch was ist Federweißer überhaupt? Wenn ich euch sage, dass es einfach nur vergorener Traubensaft ist, kennt ihn wahrscheinlich jeder, oder? Und wer hat schon was gegen vergorenen Traubensaft einzuwenden?:)
Federweißer ist noch kein Wein, aber im Prinzip nicht weit davon entfernt. Er hat noch mehr Süße, gehrt in der Flasche weiter und prickelt leicht.

Als ich letzte Woche hier in Berlin über den Markt gelaufen bin, habe ich ihn wieder entdeckt! Sofort musste ich an meine Zeit in Freiburg denken und mir war klar, ich muss schnell ein glutenfreies Rezept für den Flammuchenteig herausfinden.Flammkuchen
Ich hatte mich schon paar mal an einem Teig versucht, eigentlich ist er auch nicht schwer und besteht nur aus Mehl, Wasser und Salz. Doch irgendwie war ich mit der glutenfreien Variante nie wirklich zufrieden.
Und dann hatte ich das Glück, FiberHUSK* testen zu dürfen.
Was FiberHUSK genau ist und warum es so wichtig für den glutenfreien Back – und Kochaltag ist, könnt ihr hier, auf: WAS IST FiberHUSK nachlesen.

Ich verrate euch hier nur so viel, dank FiberHUSK ist mein glutenfreier Flammkuchenteig genau so geworden, wie ich ihn aus Freiburg, mit noch Weizenmehl, kannte. Nur eben glutenfrei.
Wichtig bei Flammkuchen ist, dass der Teig wirklich dünn ausgerollt wird und genau das, ist mir vorher nicht gelungen. Entweder ist er überall, trotz Mehl, kleben geblieben, oder sofort gerissen. Zudem schmeckte der Teig sehr sandig.

Die klassische Variante für einen Flammkuchen mit Federweißer ist, ihn mit Zwiebeln, Creme Fraiche und Speck zu belegen. Da ich aber ein nicht all zu großer Zwiebelfan bin, habe ich noch ein paar Frühlingszweibeln drunter geschmuggelt und mit noch etwas Käse verfeinert, denn Käse gehört einfach dazu :).
Natürlich schmeckt ein Flammkuchen ebenso gut wenn ihr ein ganz anderes Topping drauf macht. Zum Beispiel, Lauch und Käse, Feigen, Ziegenkäse und Honig oder auch Paprika und Ruccola. Doch die Grundlage aus Creme Fraiche sollte nie fehlen.

Nun aber überzeug euch selbst von FiberHUSK und genießt die perfekte Kombination von Zwiebel- Flammkuchen und Federweiser.

Glutenfreier Flammkuchen

Flammkuchen

Glutenfreier Flammkuchen

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Glutenfreier Flammkuchen
Menüart Herzhaft
Küchenstil Glutenfrei
Vorbereitung 5 Minuten
Wartezeit 15 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Für den Teig
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 30 g Reismehl
  • 10 g FiberHUSK
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Öl
  • 100 ml lauwarmes Wasser
Für den Belag
  • 150 g Creme Fraiche
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 Zwiebeln
  • 100 g Speck
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebener Käse
Menüart Herzhaft
Küchenstil Glutenfrei
Vorbereitung 5 Minuten
Wartezeit 15 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Für den Teig
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 30 g Reismehl
  • 10 g FiberHUSK
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Öl
  • 100 ml lauwarmes Wasser
Für den Belag
  • 150 g Creme Fraiche
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 Zwiebeln
  • 100 g Speck
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebener Käse
Anleitungen
  1. Mehl, Salz und FiberHUSK in einer Schüssel vermischen, Öl und Wasser dazu geben und zu einem Teig kneten. Wenn der Teig zu trocken ist, noch etwas Wasser dazu geben.
  2. Den Teig in 4 gleich große Portionen teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen.
  3. Den Teig mit etwas Öl bestreichen und die Creme fraiche auf alle 4 Flammkuchen verteilen. Die Frühlingszwiebeln und normalen Zwiebeln in dünne Ringe bzw. Scheiben schneiden, den Speck würfeln und auf den Flammkuchen verteilen. Mit etwas geriebenen Käse bestreuen, Salz und Pfeffer nach belieben und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C, 15 Minuten backen.
Rezept Hinweise

Natürlich könnt ihr die Flammkuchen auch mit anderen Zutaten belegen, doch passend zum Federweisen ist diese Variante die klassische.

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Flammkuchen

4 Kommentare

  • Reply
    Angelika Kühnelt
    2. Oktober 2017 at 13:50

    Oh wie lecker liebe Johanna !
    Genau die richtige Herbstbotschaft für mich.
    Lieben Dank für dein köstliches Herbstmahl,
    freue mich drauf !
    Angelika

    • Reply
      Johanna
      8. Oktober 2017 at 9:58

      Vielen Dank Angelika! Ich wünsche dir viel Freunde beim Nachbacken:)

  • Reply
    Ralf
    9. Oktober 2017 at 18:30

    Danke für das tolle Rezept! Das zweite Blech ist gerade im Ofen. Das erste war schnell verspeist, zum Glück hatte ich die doppelte Menge vorbereitet.
    Ich habe Flohsamenschalen eines anderen Anbieters verwendet und brauchte etwas mehr Flüssigkeit. Der Teig ließ sich wunderbar ausrollen. Diesen Flammkuchen werde ich öfter backen!

    • Reply
      Johanna
      12. Oktober 2017 at 21:50

      Hallo Ralf,
      Vielen Dank für deine schöne Rückmeldung! Es freut mich, dass dir mein Rezept gelungen ist und auch noch so gut geschmeckt hat!
      Ich mache in der Regel auch immer doppelte Menge- einfach weil es os gut schmeckt:)

      Liebe Grüße,
      Johanna

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